Jemen - Wo alles begann
Der Jemen ist die Wiege des kommerziellen Kaffeeanbaus. Über den Hafen von Mocha (al-Mukha) wurde Kaffee erstmals im 15. Jahrhundert in die Welt exportiert – daher der Name "Mokka" für Kaffee.
Einzigartiger Anbau
Jemenitischer Kaffee wächst auf steilen Terrassenfeldern in Höhen von 1.500-2.500 Metern. Die Pflanzen werden ohne Chemie und oft ohne Bewässerung angebaut – eine Tradition, die seit Jahrhunderten unverändert ist.
Geschmacksprofil
- Wildfrucht und getrocknete Beeren
- Gewürze: Zimt, Kardamom, Muskat
- Weinige, komplexe Säure
- Schokolade und Tabak im Nachgeschmack
Natural Processing
Fast der gesamte jemenitische Kaffee wird natural (trocken) aufbereitet – die Kirschen trocknen auf Dachterrassen in der Wüstensonne. Dies verleiht dem Kaffee seine charakteristischen wilden, fruchtigen Aromen.
Extrem selten und teuer
Aufgrund politischer Instabilität und geringer Produktionsmengen gehört jemenitischer Kaffee zu den seltensten und teuersten der Welt. Echte Lots sind ein Privileg für Kenner.
← Alle Themen